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Nigel Farage investiert in Bitcoin-Unternehmen Stack BTC

Reform-UK-Politiker Nigel Farage steigt mit sechs Prozent bei Stack BTC ein. Das Londoner Bitcoin-Treasury-Unternehmen sammelte 2,9 Millionen Dollar und hält 21 Bitcoin im Wert von 1,4 Millionen Dollar.

Der ehemalige UKIP-Chef und Reform-UK-Politiker Nigel Farage steigt in das Krypto-Geschäft ein. Über seine Medieneinheit Thorn In The Side hält er nun rund sechs Prozent am Londoner Bitcoin-Treasury-Unternehmen Stack BTC. Das Investment erfolgt zu einem Zeitpunkt, in dem die britische Politik über strengere Regeln für Krypto-Spenden diskutiert und der Bitcoin-Kurs neue Höchststände erreicht.

Stack BTC sammelt 2,9 Millionen Dollar ein

Das an der Londoner Aquis-Börse notierte Unternehmen Stack konnte im Februar eine Finanzierungsrunde von 2,9 Millionen US-Dollar abschließen. Neben Farage beteiligte sich auch die bekannte Krypto-Plattform Blockchain.com an der strategischen Investition. Die frischen Mittel sollen den Ausbau professioneller Dienstleistungen im Bereich digitaler Vermögenswerte vorantreiben. Stack BTC positioniert sich dabei als spezialisierter Anbieter für institutionelle Kunden, die Bitcoin als Treasury-Asset nutzen möchten.

Die Finanzierungsrunde unterstreicht das wachsende Interesse institutioneller Investoren an Bitcoin-fokussierten Unternehmen. Während traditionelle Banken noch zögern, haben spezialisierte Fintech-Unternehmen wie Stack BTC eine Marktlücke identifiziert. Das Unternehmen bietet Beratung, Custody-Lösungen und strategische Unterstützung für Firmen, die Bitcoin in ihre Bilanz aufnehmen wollen.

21 Bitcoin im Unternehmens-Treasury

Stack hält derzeit 21 Bitcoin in seinem Treasury, deren Wert sich auf etwa 1,4 Millionen US-Dollar beläuft. Der Kauf erfolgte konzentriert in einer einzigen Transaktion am 5. März zu einem durchschnittlichen Preis von rund 67.000 Dollar pro Bitcoin. Diese Treasury-Strategie folgt dem Vorbild von Unternehmen wie MicroStrategy, die Bitcoin als Wertreserve nutzen. Neben Farage gehört auch der ehemalige britische Schatzkanzler Kwasi Kwarteng mit seiner Ehefrau zu den Anteilseignern – sie halten zusammen 5,88 Prozent.

Die Entscheidung, genau 21 Bitcoin zu kaufen, ist symbolisch bedeutsam, da dies ein Millionstel der maximalen Bitcoin-Gesamtmenge von 21 Millionen Coins entspricht. Stack BTC plant, seine Bitcoin-Bestände schrittweise auszubauen und dabei eine Dollar-Cost-Average-Strategie zu verfolgen. Das Unternehmen sieht Bitcoin als langfristige Wertreserve und Absicherung gegen Inflation.

Politische Dimension des Krypto-Investments

Farages Einstieg bei Stack BTC ist mehr als nur ein Finanzinvestment. Der Brexit-Architekt positioniert sich damit strategisch im wachsenden Krypto-Sektor, während seine Reform-UK-Partei an politischem Einfluss gewinnt. Gleichzeitig prüfen britische Behörden derzeit strengere Vorschriften für Krypto-Spenden an politische Parteien. Die Wahlkommission arbeitet an klaren Richtlinien für den Umgang mit digitalen Währungen im politischen Bereich.

Farage hat sich in der Vergangenheit wiederholt als Befürworter von Bitcoin und dezentralen Währungen geäußert. Er sieht Kryptowährungen als Alternative zum traditionellen Bankensystem und als Schutz vor staatlicher Überwachung. Sein Investment in Stack BTC unterstreicht diese Überzeugung und könnte anderen konservativen Politikern als Vorbild dienen. Die Reform-UK-Partei erwägt bereits, Krypto-freundliche Positionen in ihr Wahlprogramm aufzunehmen.

Regulatorische Herausforderungen in Großbritannien

Die britische Regierung arbeitet derzeit an einem umfassenden Regulierungsrahmen für Kryptowährungen. Die Financial Conduct Authority (FCA) hat bereits strengere Regeln für Krypto-Werbung eingeführt und plant weitere Maßnahmen. Stack BTC muss sich in diesem sich wandelnden regulatorischen Umfeld behaupten und gleichzeitig das Vertrauen institutioneller Kunden gewinnen.

Besonders kritisch wird die geplante Regulierung von Krypto-Spenden an politische Parteien beobachtet. Farages Investment könnte als Testfall dienen, wie Politiker mit Krypto-Investments umgehen sollten. Die Transparenz, mit der Stack BTC seine Bestände und Investoren offenlegt, könnte als Vorbild für andere Unternehmen dienen.

London als Fintech-Standort stärken

Die Partnerschaft zwischen Stack BTC und prominenten Investoren wie Farage könnte Londons Position als Fintech-Hub weiter festigen. Nach dem Brexit sucht die City nach neuen Wachstumsbereichen, und Kryptowährungen gelten als vielversprechender Sektor. Stack setzt dabei auf Transparenz: Das Unternehmen veröffentlicht regelmäßig Details zu seinen Bitcoin-Beständen und Investoren – ein wichtiger Vertrauensfaktor in einem zunehmend regulierten Umfeld.

London konkurriert mit anderen europäischen Finanzplätzen wie Frankfurt und Paris um die Führung im Krypto-Sektor. Die Präsenz etablierter politischer Figuren wie Farage und Kwarteng bei Stack BTC signalisiert, dass Großbritannien trotz regulatorischer Unsicherheiten ein attraktiver Standort für Krypto-Unternehmen bleibt. Die Aquis-Börse, an der Stack notiert ist, hat sich als wichtige Plattform für innovative Fintech-Unternehmen etabliert.

Farages Investment in Stack BTC zeigt, wie etablierte politische Figuren den Krypto-Sektor für sich entdecken. Ob sich diese Strategie langfristig auszahlt, hängt nicht zuletzt von der künftigen Regulierung digitaler Vermögenswerte in Großbritannien ab. Die Kombination aus politischem Einfluss und Krypto-Investment könnte jedoch beiden Seiten zugutekommen und London als führenden Krypto-Standort in Europa etablieren.

⚠️ Risikohinweis

Die Inhalte auf online24.de stellen keine Anlageberatung dar. Kryptowährungen sind hochriskante Anlagen. Bitte führe immer deine eigene Recherche durch (DYOR).

Achim Straber

Achim Straber ist Autor bei online24.de und Experte für Blockchain und Stable Coins. Er erklärt digitale Finanzthemen verständlich, präzise und mit Blick auf aktuelle Entwicklungen im Krypto-Markt. Sein Fokus liegt auf technologischen Grundlagen, Regulierung und der praktischen Bedeutung moderner Zahlungssysteme.

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