Der Start des ersten Ripple-basierten ETFs in den USA sorgt zwar für Schlagzeilen, aber nicht für Kursstabilität: XRP bleibt unter Druck. Mitte November fiel der Token auf rund 2,26 US-Dollar – weit entfernt vom Jahreshoch bei 3,67 US-Dollar.
Trotz der Kapitalzuflüsse in XRP-Produkte warnen technische Indikatoren, dass sich die Schwächephase noch fortsetzen könnte.
Technische Analyse: Death Cross und fallende Hochs belasten XRP
Der Tageschart zeichnet ein klar bärisches Bild: Seit dem August-Hoch bei 3,6650 USD bildet XRP eine Serie aus niedrigeren Hochs und niedrigeren Tiefs – ein klassischer Abwärtstrend.
Besonders kritisch:
Ein Death Cross zwischen dem 50-Tage- und 200-Tage-EMA deutet auf eine mögliche Fortsetzung des Abwärtstrends hin.
Weitere Indikatoren verstärken das Risiko:
- kleine Kopf-Schulter-Formation
- Bruch unter das 38,2 %-Fibonacci-Niveau
- Supertrend zeigt klares Verkaufssignal
Relevante Kursmarken:
- 1,7707 USD – nächstes potenzielles Unterstützungsniveau
- Über 50/200 EMA – würde das bärische Szenario neutralisieren
Aktuell zeigt das Chartbild: Momentum bleibt schwach – Verkäufer dominieren.
XRP-ETF: Starker Start trotz schwachem Marktumfeld
Während der Token selbst verliert, zeigen XRP-basierte Finanzprodukte beeindruckende Zuflüsse.
Der Canary XRP ETF startete mit einem Rekord:
- 58 Mio. USD Handelsvolumen am ersten Tag – höchster Wert für einen Krypto-ETF im Jahr 2025
- 248 Mio. USD AUM nach nur zwei Handelstagen
Damit zählt das Produkt bereits zu den aktivsten neuen Krypto-ETFs des Jahres.
RLUSD wächst rasant – Vertrauen in Ripple-Ökosystem steigt
Auch Ripples Stablecoin RLUSD zeigt eine überraschend starke Entwicklung:
Rund ein Jahr nach Launch überschreitet der Vermögenswert eine Marktkapitalisierung von 1 Milliarde US-Dollar.
| Kennzahl | Wert | Bedeutung |
|---|---|---|
| Handelsvolumen zum ETF-Start | 58 Mio. USD | Stärkster Launch 2025 |
| AUM des Canary XRP ETF | 248 Mio. USD | Hohe institutionelle Nachfrage |
| RLUSD Market Cap | 1 Mrd. USD | Wachstum des Ripple-Ökosystems |
Diese Kennzahlen zeigen: Obwohl XRP technisch angeschlagen ist, fließt weiter bedeutendes Kapital ins Ripple-Ökosystem – sowohl von Privatanlegern als auch institutionellen Investoren.
Fazit: Fundamentale Stärke trifft auf charttechnische Schwäche
Während ETFs und der RLUSD-Stablecoin belegen, dass institutionelles Interesse an Ripple-Produkten steigt, bleibt der XRP-Kurs charttechnisch unter Druck.
Kurzfristig dominieren Risikosignale – langfristig könnte jedoch die wachsende Akzeptanz neuer Ripple-Produkte eine stabilisierende Rolle spielen.
Wenn du möchtest, kann ich daraus auch eine Kurzversion für Social Media, eine kommentierende Einschätzung oder eine Prognoseanalyse erstellen.