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Grayscale plant HYPE-ETF: Hyperliquid-Fonds kommt an die Nasdaq

Grayscale beantragt HYPE-ETF für die Nasdaq-Notierung. Auch 21Shares und Bitwise wollen Hyperliquid-Fonds auflegen, während der Token selbst unter Druck steht.

Grayscale erweitert sein Krypto-ETF-Portfolio um einen weiteren Baustein: Der Vermögensverwalter hat bei der US-Börsenaufsicht SEC einen Hyperliquid-ETF beantragt. Das Finanzprodukt soll unter dem Ticker GHYP an der Nasdaq gehandelt werden und Anlegern direkten Zugang zum HYPE-Token ermöglichen, ohne dass diese die Kryptowährung selbst verwahren müssen.

Hyperliquid etabliert sich als DeFi-Marktführer

Hyperliquid betreibt eine spezialisierte Layer-1-Blockchain für dezentrale Perpetual Futures und hat sich in diesem Segment als Marktführer positioniert. Die Plattform ermöglicht es Nutzern, komplexe Derivate-Geschäfte ohne zentrale Vermittler abzuwickeln. Diese technische Spezialisierung unterscheidet Hyperliquid von anderen Blockchain-Projekten und erklärt das wachsende institutionelle Interesse.

Die Hyperliquid-Blockchain nutzt ein innovatives Konsensverfahren, das hohe Transaktionsgeschwindigkeiten mit niedrigen Gebühren kombiniert. Das Netzwerk verarbeitet täglich Handelsvolumen in Milliardenhöhe und hat sich als zuverlässige Alternative zu zentralisierten Krypto-Börsen etabliert. Der native HYPE-Token dient dabei nicht nur als Governance-Token, sondern auch zur Zahlung von Transaktionsgebühren und als Sicherheit für das Netzwerk.

Wall Street entdeckt Nischen-Kryptowährungen

Grayscale ist nicht allein mit seinem HYPE-ETF-Antrag. Auch 21Shares und Bitwise haben bereits Ende 2024 entsprechende Anträge eingereicht. Diese Häufung zeigt, wie sich der ETF-Markt von etablierten Kryptowährungen wie Bitcoin und Ethereum hin zu spezielleren DeFi-Projekten entwickelt. Coinbase Custody soll als Verwahrer fungieren, während CoinDesk die Preisermittlung übernimmt – ein bewährtes Setup aus anderen Krypto-ETFs.

Die Konkurrenz um den ersten HYPE-ETF spiegelt die wachsende Nachfrage institutioneller Anleger nach diversifizierten Krypto-Exposure wider. Während Bitcoin-ETFs bereits über 100 Milliarden US-Dollar verwalten, suchen Fondsmanager nach neuen Wachstumsmöglichkeiten in aufstrebenden Blockchain-Sektoren. DeFi-Protokolle wie Hyperliquid bieten dabei attraktive Renditemöglichkeiten durch ihre innovativen Finanzdienstleistungen.

Institutionelle Adoption nimmt weiter Fahrt auf

Das Timing der ETF-Anträge ist kein Zufall: Morgan Stanley, einer der größten US-Vermögensverwalter, hat kürzlich ebenfalls einen Bitcoin-ETF beantragt. Diese Entwicklung signalisiert, dass auch traditionelle Finanzriesen Kryptowährungen als legitime Anlageklasse betrachten. Für den gesamten Markt bedeutet dies:

  • Erhöhte Liquidität durch institutionelle Zuflüsse
  • Professionellere Marktstrukturen und Regulierung
  • Breitere Akzeptanz bei konservativen Anlegern
  • Verbesserte Preisfindung durch höhere Handelsvolumen
  • Reduzierte Volatilität durch stabilere Investorenbasis

Die SEC hat in den vergangenen Jahren ihre Haltung gegenüber Krypto-ETFs deutlich gelockert. Nach der erfolgreichen Einführung von Bitcoin- und Ethereum-ETFs prüft die Behörde nun auch Anträge für weniger etablierte Kryptowährungen. Experten erwarten, dass die Genehmigungsprozesse für DeFi-Token wie HYPE strenger ausfallen werden, da diese komplexere Technologien und höhere Risiken beinhalten.

HYPE-Kurs reagiert verhalten auf ETF-Nachrichten

Trotz der positiven ETF-Entwicklungen zeigt sich der HYPE-Token schwach: In den letzten 24 Stunden verlor die Kryptowährung vier Prozent und notiert aktuell bei 38 US-Dollar. Diese Kursentwicklung spiegelt die allgemeine Schwäche am Kryptomarkt wider, die durch geopolitische Spannungen ausgelöst wurde. Donald Trumps Iran-Ultimatum sorgte für Verunsicherung und Verkaufsdruck bei digitalen Assets.

Analysten weisen darauf hin, dass ETF-Ankündigungen nicht immer zu sofortigen Kursgewinnen führen. Der HYPE-Token erreichte im Dezember 2024 ein Allzeithoch von über 60 US-Dollar, korrigierte seitdem aber um mehr als 35 Prozent. Diese Volatilität ist typisch für junge DeFi-Projekte und spiegelt sowohl spekulative Übertreibungen als auch fundamentale Unsicherheiten wider.

Technische Herausforderungen und Risiken

Ein HYPE-ETF bringt besondere Herausforderungen mit sich, die über traditionelle Krypto-ETFs hinausgehen. Hyperliquid ist ein relativ junges Projekt mit begrenzter Betriebshistorie, was Risikobewertungen erschwert. Zudem unterliegt die DeFi-Branche schnellen technologischen Veränderungen und regulatorischen Unsicherheiten.

Die Verwahrung von HYPE-Token erfordert spezielles Know-how, da das Netzwerk eigene Staking-Mechanismen und Governance-Funktionen besitzt. Coinbase Custody muss sicherstellen, dass alle technischen Aspekte ordnungsgemäß abgebildet werden, um ETF-Anlegern die gleichen Rechte wie direkten Token-Inhabern zu gewährleisten.

Ausblick: ETF-Genehmigungen als Katalysator

Die SEC-Entscheidungen über die HYPE-ETF-Anträge dürften in den kommenden Monaten fallen. Eine Genehmigung würde nicht nur Hyperliquid, sondern dem gesamten DeFi-Sektor zusätzliche Legitimität verleihen. Anleger sollten jedoch bedenken, dass ETF-Launches nicht automatisch zu Kursanstiegen führen – wie Bitcoin nach seiner ETF-Einführung zeigte. Entscheidend bleibt die fundamentale Entwicklung der zugrundeliegenden Blockchain-Projekte und deren praktische Anwendung.

Sollten die HYPE-ETFs genehmigt werden, könnte dies den Weg für weitere DeFi-ETFs ebnen. Projekte wie Uniswap, Aave oder Compound stehen bereits auf der Watchlist institutioneller Investoren. Die erfolgreiche Etablierung von Nischen-Krypto-ETFs würde das Anlageuniversum erheblich erweitern und neue Diversifikationsmöglichkeiten schaffen.

⚠️ Risikohinweis

Die Inhalte auf online24.de stellen keine Anlageberatung dar. Kryptowährungen sind hochriskante Anlagen. Bitte führe immer deine eigene Recherche durch (DYOR).

Achim Straber

Achim Straber ist Autor bei online24.de und Experte für Blockchain und Stable Coins. Er erklärt digitale Finanzthemen verständlich, präzise und mit Blick auf aktuelle Entwicklungen im Krypto-Markt. Sein Fokus liegt auf technologischen Grundlagen, Regulierung und der praktischen Bedeutung moderner Zahlungssysteme.

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