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Bitcoin-Kurs: Analysten sehen Tiefpunkt bei 55.000 Dollar

On-Chain-Analysten erwarten einen Bitcoin-Tiefpunkt bei 55.000 Dollar bis Ende 2026. Der MVRV-Z-Score deutet darauf hin, dass die finale Marktbereinigung noch aussteht, bevor 2029 der nächste Bullenmarkt beginnen könnte.

Neue On-Chain-Analysen deuten darauf hin, dass Bitcoin seinen aktuellen Bärenmarkt noch nicht überwunden hat. Marktbeobachter erwarten auf Basis des MVRV-Z-Score-Indikators einen weiteren Rückgang auf etwa 55.000 US-Dollar, bevor sich eine nachhaltige Erholung einstellt. Dieser “Eisenboden” könnte erst Ende 2026 erreicht werden, was bedeutende Auswirkungen auf die gesamte Kryptowährungslandschaft haben würde.

MVRV-Z-Score signalisiert noch keine Kapitulation

Der MVRV-Z-Score gilt als einer der zuverlässigsten Indikatoren für Bitcoin-Marktzyklen. Er vergleicht die aktuelle Marktkapitalisierung mit dem realisierten Wert – also dem Preisniveau, zu dem die im Umlauf befindlichen Coins zuletzt bewegt wurden. Anschließend wird das Verhältnis über die Standardabweichung normalisiert. Diese Metrik wurde von Krypto-Analysten entwickelt, um die psychologischen Extreme des Marktes zu identifizieren.

Aktuell zeigt der Indikator zwar eine Abkühlung, bleibt aber noch über der Nulllinie. Historische Tiefpunkte fielen jedoch immer mit negativen Z-Score-Werten zusammen. Die letzte Phase mit deutlich negativen Werten gab es im Bärenmarkt 2022, als Bitcoin bei rund 15.500 Dollar seinen Boden fand. Damals erreichte der MVRV-Z-Score Werte von unter -1,5, was eine extreme Unterbewertung signalisierte.

Die aktuelle Situation unterscheidet sich von früheren Zyklen durch die verstärkte institutionelle Beteiligung. Exchange Traded Funds (ETFs) und Unternehmenskäufe haben die Marktdynamik verändert, was möglicherweise zu weniger extremen Ausschlägen führt. Dennoch folgt Bitcoin weiterhin seinen zyklischen Mustern, die durch das vierjährige Halving-Intervall geprägt sind.

Zielzone zwischen 55.000 und 60.000 Dollar erwartet

Analysten sehen Parallelen zu früheren Zyklen und erwarten ein ähnliches Muster. Die Zielzone für den finalen Tiefpunkt liegt zwischen 55.000 und 60.000 US-Dollar – ein Niveau, bei dem der MVRV-Z-Score voraussichtlich in den negativen Bereich fallen würde. Diese Preisspanne entspricht etwa einer 20-30%igen Korrektur vom aktuellen Niveau.

Diese Marke würde eine echte Marktbereinigung signalisieren, bei der schwache Hände kapitulieren und institutionelle Investoren sowie langfristige Anleger verstärkt akkumulieren könnten. Historisch gesehen entstehen in solchen Phasen die besten Einstiegsgelegenheiten für langfristige Investoren. Die Fibonacci-Retracement-Levels unterstützen ebenfalls diese Zielzone, da sie mit wichtigen technischen Unterstützungsniveaus übereinstimmt.

Zusätzliche On-Chain-Metriken wie das Net Unrealized Profit/Loss (NUPL) und die Anzahl der Adressen im Gewinn bestätigen diese Einschätzung. Diese Indikatoren zeigen noch keine Anzeichen der extremen Kapitulation, die typischerweise Marktböden kennzeichnet.

Zweijährige Aufbauphase nach dem Tiefpunkt

Nach dem erwarteten Boden Ende 2026 rechnen Marktbeobachter mit einer etwa zweijährigen Seitwärtsphase. In dieser Zeit soll sich der Markt stabilisieren und Kapital langsam zurückkehren. Gleitende Zwei-Jahres-Z-Score-Werte sind bereits zu Jahresbeginn unter frühere Bärenmarkt-Tiefstände gefallen – ein mögliches Frühwarnsignal für den nahenden Wendepunkt.

Die Akkumulationsphase von 2027 bis 2028 würde Bitcoin auf das nächste Halving im April 2028 vorbereiten. Historisch führten Halvings mit einer Verzögerung von 12 bis 18 Monaten zu neuen Allzeithochs. Diese Verzögerung erklärt sich durch die Zeit, die der Markt benötigt, um die reduzierte Angebotsrate zu reflektieren und neue Nachfrage zu generieren.

Während dieser Aufbauphase erwarten Experten eine verstärkte Adoption durch institutionelle Investoren und eine weitere Reifung der Krypto-Infrastruktur. Regulatorische Klarheit in wichtigen Märkten wie den USA und Europa könnte zusätzlich als Katalysator wirken.

Makroökonomische Faktoren beeinflussen Timeline

Die prognostizierte Timeline könnte durch makroökonomische Entwicklungen beeinflusst werden. Zinspolitik der Zentralbanken, Inflationsentwicklung und geopolitische Spannungen spielen eine wichtige Rolle für Risikoassets wie Bitcoin. Ein restriktiveres Zinsumfeld könnte den Abwärtsdruck verstärken, während eine lockerere Geldpolitik den Tiefpunkt früher eintreten lassen könnte.

Die US-Dollar-Stärke ist ein weiterer kritischer Faktor. Ein schwächerer Dollar würde Bitcoin als alternatives Wertaufbewahrungsmittel attraktiver machen und möglicherweise die Korrektur abmildern. Umgekehrt könnte eine anhaltende Dollar-Stärke den Verkaufsdruck auf Bitcoin erhöhen.

Nächster Bullenmarkt für 2029 prognostiziert

Folgt man den historischen Mustern, könnte der nächste ausgeprägte Bullenmarkt in der zweiten Jahreshälfte 2029 beginnen. Frühere Zyklen zeigten regelmäßig, dass neue Höchststände etwa anderthalb Jahre nach einer Halbierung der Blockbelohnung erreicht wurden. Diese Zeitverzögerung ist charakteristisch für Bitcoin-Zyklen und spiegelt die Zeit wider, die benötigt wird, bis sich die reduzierte Inflation auf den Preis auswirkt.

Konkrete Kursziele für die nächste Zyklusspitze nennen Analysten derzeit noch nicht. Sie verweisen darauf, dass zunächst die Bodenbildung abgewartet werden müsse, bevor belastbare Prognosen für die Aufwärtsphase möglich seien. Einige Modelle wie das Stock-to-Flow-Modell deuten jedoch auf potenzielle Ziele im sechsstelligen Bereich hin, wobei diese Prognosen mit großer Unsicherheit behaftet sind.

Die Marktstruktur des nächsten Bullenmarkts könnte sich von früheren Zyklen unterscheiden. Die zunehmende institutionelle Beteiligung und die Entwicklung von Bitcoin-ETFs könnten zu einer gleichmäßigeren Preisentwicklung mit weniger extremen Spitzen führen.

Die aktuellen Analysen zeigen, dass Bitcoin-Investoren noch Geduld brauchen. Der erwartete Rückgang auf 55.000 Dollar würde jedoch eine attraktive Einstiegsgelegenheit für langfristige Anleger bieten, die auf den nächsten Zyklus setzen. Wichtig ist dabei eine angemessene Risikobewertung und ein langfristiger Anlagehorizont von mindestens vier bis fünf Jahren.

⚠️ Risikohinweis

Die Inhalte auf online24.de stellen keine Anlageberatung dar. Kryptowährungen sind hochriskante Anlagen. Bitte führe immer deine eigene Recherche durch (DYOR).

Achim Straber

Achim Straber ist Autor bei online24.de und Experte für Blockchain und Stable Coins. Er erklärt digitale Finanzthemen verständlich, präzise und mit Blick auf aktuelle Entwicklungen im Krypto-Markt. Sein Fokus liegt auf technologischen Grundlagen, Regulierung und der praktischen Bedeutung moderner Zahlungssysteme.

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