Hyperliquid Kurs: Korrektur bleibt intakt – Supportzone 22 bis 21 US-Dollar im Fokus
Der aktuelle Chart von Hyperliquid sendet weiterhin klare Signale einer laufenden Korrektur. Mehrere Versuche, wichtige Widerstandsbereiche zurückzuerobern, scheiterten zuletzt – und genau diese Serie an Fehlausbrüchen hält den Abwärtstrend technisch am Leben. Die jüngste Ablehnung an einem markanten Preisniveau spricht für anhaltenden Verkaufsdruck: Erholungen werden aktuell schnell wieder abverkauft und gewinnen kaum nachhaltige Dynamik.
Während die Käuferseite sichtbar an Kraft verliert, rückt zunehmend ein Bereich in den Mittelpunkt, den viele Trader als nächsten „Prüfstein“ betrachten: 22 bis 21 US-Dollar. Dort liegt die nächste relevante Nachfragezone – mit Potenzial für eine Stabilisierung, aber auch mit Risiko, falls sie bricht.
Hyperliquid Preis: Zentrale technische Punkte
Die Marktstruktur ist weiterhin eindeutig bärisch geprägt. Über mehrere Zeitebenen hinweg zeigt sich eine Folge tieferer Hochs, die klassisch für einen intakten Abwärtstrend steht. Solange dieses Muster nicht durchbrochen wird, bleibt die Wahrscheinlichkeit erhöht, dass weitere Abgaben folgen – selbst wenn es zwischendurch zu kurzen Erholungsbewegungen kommt.
Ein Schlüsselbereich liegt bei 35 US-Dollar. Dort treffen mehrere technische Faktoren zusammen, die den Bereich zu einer besonders relevanten Widerstandszone machen. Die Reaktion des Kurses an dieser Marke deutet darauf hin, dass Verkäufer dort weiterhin aktiv werden und Aufwärtsversuche konsequent begrenzen.
Nach der Abweisung am Widerstand lief der Kurs in Richtung des Point of Control (POC) – also jenes Preisniveaus, an dem innerhalb der aktuellen Spanne das höchste Handelsvolumen umgesetzt wurde. In vielen Marktphasen gilt der POC als Dreh- und Angelpunkt: Wird er zurückerobert und darüber akzeptiert, kann sich die Lage stabilisieren. Scheitert diese Rückeroberung, verlagert sich die Liquidität häufig in tiefere Bereiche.
Genau das war hier der Fall: Hyperliquid konnte den POC nicht auf Schlusskursbasis zurückgewinnen – und die Schwächephase verlängerte sich.
| Technischer Faktor | Relevanz | Beobachtung |
|---|---|---|
| Widerstand | 35-USD-Bereich | Deutliche Abweisung; starke Verkaufsaktivität |
| POC | Mitte der Range | Keine Akzeptanz darüber; Schwäche setzt sich fort |
| Unterstützung | 22–21 USD | Nächste Nachfragezone; möglicher Wendepunkt |
Warum die Zone 22 bis 21 US-Dollar so wichtig wird
Mit dem Rückfall unter den POC nimmt die Wahrscheinlichkeit zu, dass der Markt die nächsttieferen Unterstützungen testet. Die Region 22 bis 21 US-Dollar gilt dabei als nächste Zone, in der Kaufinteresse „logisch“ wieder zunehmen könnte – entweder durch aktive Käufer oder durch Short-Covering.
Diese Spanne wird damit zur Entscheidungszone:
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Hält 22–21 USD, kann daraus eine Reaktionsbasis entstehen (Stabilisierung, Bounce, neue Range).
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Bricht 21 USD, wäre das ein deutliches Signal für ein neues strukturelles Tief – und damit eine Bestätigung, dass der Abwärtstrend nicht nur anhält, sondern sich sogar beschleunigen könnte.
Volumenbild: Erholungen ohne echte Trendbestätigung
Das Volumenverhalten stützt derzeit eher die bärische Lesart. Erholungsbewegungen wirken bislang wie Entlastungsrallyes – ohne dass anschließend eine stabile Folge höherer Tiefs entsteht oder verlorene Widerstände überzeugend zurückgewonnen werden. Solange der Markt keine klare Nachfrage zeigt, bleibt das Kräfteverhältnis zugunsten der Verkäufer verschoben.
Eine echte Trendwende gewinnt erst dann an Substanz, wenn Hyperliquid zentrale Widerstände wieder zurückerobert und darüber Akzeptanz aufbaut – statt nur kurz hinein zu laufen und sofort wieder abgewiesen zu werden.
Erwartete Kursentwicklung: Drei Szenarien
| Bereich | Bedeutung |
|---|---|
| Unter 21 USD | Neues Makro-Tief, klarere Trendfortsetzung nach unten |
| 21–22 USD | Technische Reaktionszone, Chance auf Stabilisierung/Umkehrversuch |
| Über 35 USD | Erstes ernstzunehmendes Signal für Entspannung und potenzielle Stabilisierung |
Unterm Strich bleibt das Bild solange schwach, wie Hyperliquid unter dem übergeordneten Widerstand (35 USD) und unterhalb zentraler Volumenbereiche notiert. Die Zone 22 bis 21 US-Dollar ist jetzt der Bereich, an dem sich entscheidet, ob eine Stabilisierung möglich wird – oder ob die Korrektur in die nächste Abwärtswelle übergeht.
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Michael Müller
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