Cardano unter Druck: ADA rutscht zweistellig ab und bleibt weit weg vom Allzeithoch
Cardano hat zum Wochenende erneut kräftig nachgegeben. Am Samstagvormittag (28. Februar 2026) rutschte ADA zeitweise in den Bereich um 0,26 US-Dollar und markierte damit innerhalb von 24 Stunden ein Minus von rund neun bis zehn Prozent. Gleichzeitig schrumpfte die Marktkapitalisierung auf ungefähr 9,6 Milliarden US-Dollar – ein weiteres Signal dafür, wie schwer es Altcoins aktuell haben.
Trotz des deutlichen Kursrutsches bleibt ein Punkt auffällig: Die Handelsaktivität ist nicht eingebrochen. Das 24-Stunden-Volumen lag zuletzt weiterhin im Bereich von rund einer halben Milliarde US-Dollar. Das spricht weniger für Panikverkauf „ohne Käufer“, sondern eher für einen Markt, der aktiv um Orientierung ringt.
Der Rücksetzer ist Teil einer breiteren Korrektur
Auch im Wochenvergleich zeigt sich ein negatives Bild: In den vergangenen sieben Tagen verlor Cardano laut Marktbeobachtungen gut fünf Prozent und bewegte sich dabei in einer Spanne von etwa 0,25 bis 0,31 US-Dollar. Das passt zu einer Phase, in der sich viele Anleger aus risikoreicheren Positionen zurückziehen und Liquidität im Altcoin-Sektor dünner wird.
Der Effekt: Projekte mit hoher Volatilität reagieren besonders stark – und Cardano gehört in solchen Marktphasen regelmäßig zu den Coins, die überproportional ausschlagen.
Wie steht es um Bitcoin und Ethereum?
Der Druck ist nicht auf Cardano beschränkt. Auch die großen Coins gaben zuletzt klar nach:
| Kryptowährung | Kurs (USD) | 24h-Veränderung | Anteil am Gesamtmarkt* |
|---|---|---|---|
| Bitcoin | ca. 63.519 | −5,9 % | ca. 55,9 % |
| Ethereum | ca. 1.852 | −8,9 % | ca. 9,8 % |
*Dominanzwerte als Marktanteil an der globalen Krypto-Marktkapitalisierung.
Bitcoin und Ethereum bilden damit weiterhin das Rückgrat des Marktes – und wenn beide gleichzeitig schwächeln, wird es für Altcoins meist ungemütlich.
Was steckt hinter der Bewegung?
Mehrere Faktoren werden in Analystenkommentaren immer wieder genannt:
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Risk-off-Stimmung: In unsicheren Phasen sinkt die Risikobereitschaft – das trifft Altcoins zuerst.
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Liquiditätseffekt: Wenn weniger Kapital im Markt zirkuliert, reichen schon mittlere Verkaufswellen für starke Ausschläge.
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Dominanz-Verschiebung: Wenn Bitcoin einen hohen Marktanteil hält, bleibt für Altcoins oft weniger „Aufwärtsenergie“ übrig.
Wichtig ist: Ein starker Tagesverlust bei ADA bedeutet nicht automatisch ein projektbezogenes Problem. Häufig ist es schlicht der Reflex eines Marktes, der gerade insgesamt abkühlt.
Technischer Blick: Welche Marken jetzt zählen
Aus charttechnischer Sicht schauen viele Trader bei ADA vor allem auf zwei Zonen:
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Unterstützung: Bereich um 0,25 US-Dollar (dort lag in der Wochenrange mehrfach der Boden)
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Widerstand: Bereich 0,30 bis 0,31 US-Dollar (hier prallte der Kurs in den letzten Tagen wiederholt ab)
Bricht die Unterstützung, kann sich der Abwärtsdruck kurzfristig verstärken. Gelingt dagegen eine Rückkehr über 0,30 US-Dollar, würde das zumindest das Momentum stabilisieren – ohne dass damit schon automatisch eine Trendwende bestätigt wäre.
Wo bieten sich 2026 Investment-Möglichkeiten?
Unabhängig vom kurzfristigen Krypto-Rauschen gilt 2026 mehr denn je: Daten schlagen Bauchgefühl. Wer mit klaren Regeln arbeitet (Risikomanagement, Positionsgrößen, Einstiegslogik) ist in volatilen Märkten meist besser aufgestellt als jemand, der nur auf Schlagzeilen reagiert.
Breit diskutierte Felder, die viele Investoren 2026 im Blick haben:
| Sektor | Erwartetes Potenzial | Risiko |
|---|---|---|
| Kryptowährungen / Blockchain | Mittel bis hoch | Hoch |
| Green Energy | Stabil | Mittel |
| Health Tech / Biotech | Stark | Mittel |
(Keine Anlageberatung – nur eine Markt-Einordnung.)
Was Anleger jetzt beachten sollten
Die aktuellen Bewegungen zeigen vor allem eins: Der Markt ist noch nicht zur Ruhe gekommen. Wer Cardano, Bitcoin oder Ethereum handelt, muss kurzfristig weiter mit harten Schwankungen rechnen. In so einer Phase sind klare Regeln wichtiger als die perfekte Prognose – denn die nächste schnelle Bewegung kommt im Kryptomarkt meist früher, als man denkt.
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Michael Müller
Administrator
Michael Müller ist seit vielen Jahren in der Welt der Kryptowährungen und Finanzmärkte zu Hause. Als ausgewiesener Krypto-Experte verbindet er tiefes Fachwissen mit praktischer Erfahrung im Trading von digitalen Assets, Devisen und klassischen Anlageklassen. Sein Schwerpunkt liegt auf der Analyse von Markttrends, regulatorischen Entwicklungen und technologischen Innovationen, die den Kryptomarkt nachhaltig prägen. Bei Online24.de liefert Michael Müller fundierte Artikel, praxisnahe Analysen und verständlich aufbereitete Ratgeber, die Einsteiger wie auch erfahrene Trader ansprechen. Dabei legt er besonderen Wert auf Transparenz, Risikoabwägung und realistische Strategien, um Lesern einen echten Mehrwert für ihre Investitionsentscheidungen zu bieten. Seine Beiträge zeichnen sich durch eine klare Sprache und praxisorientierte Beispiele aus. Mit seinem Know-how sorgt Michael Müller dafür, dass unsere Leser die Chancen und Risiken von Bitcoin, Ethereum, DeFi & Co. einschätzen können – und so im dynamischen Markt stets den Überblick behalten.