Krypto Trading lernen – Krypto Trading für Einsteiger

Noch vor wenigen Jahren kannten die meisten Menschen in Deutschland allenfalls den Bitcoin als das Symbol für digitale Währungen schlechthin. Mittlerweile haben sich allerdings zahlreiche Bundesbürger zumindest kurz schon einmal mit Kryptowährungen im Allgemeinen beschäftigt. Eine stetig wachsende Anzahl von Menschen träumt davon, durch den Handel mit Kryptowährungen schnell viel Geld zu verdienen oder sogar regelmäßig Gewinne zu erzielen.

Das Krypto Trading ist allerdings nicht ganz so einfach, sodass man sich zuvor intensiver mit der Materie beschäftigen sollte. In unserem Ratgeber erfahren Sie, wie Sie das Krypto Trading lernen können und was dazu alles notwendig ist. Wir schaffen daher eine gute Basis für Ihren Krypto Einstieg in die Welt der digitalen Währungen.

 Was sind Kryptowährungen eigentlich?

Die erste digitale Währung war der Bitcoin, der im Jahre 2009 am Markt präsentiert wurde. Doch was sind Kryptowährungen eigentlich? Ursprünglich angedacht war der Bitcoin, um eine Konkurrenz bzw. Alternative zum Zahlungsverkehrssystem der Banken zu sein. Er wurde demzufolge in erster Linie als mögliches Zahlungsmittel geschaffen. Stand heute akzeptieren zwar einige Geschäfte und Onlineshops digitale Währungen, sind damit aber deutlich in der Minderheit. Experten zufolge sind es nicht einmal zwei Prozent aller Dienstleister, Händler und Anbieter, die den Bitcoin oder eine andere digitale Währungen akzeptieren.

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Es werden für Kryptowährungen am Markt und in der Öffentlichkeit teilweise ganz unterschiedliche Bezeichnungen verwendet, wie zum Beispiel:

  • Digitale Währungen
  • Krypto Geld
  • Digitales Geld
  • Kryptowährungen
  • Cryptocoins
  • Kryptos

Wie der Name bereits vermuten lässt, handelt es sich bei Kryptowährungen um digitales Geld, das auf der Kryptographie basiert. Anders ausgedrückt: Kryptowährungen sind kein physisches Geld, wie zum Beispiel der Euro. Stattdessen handelt es sich bei Cryptocoins streng genommen lediglich um Datensätze bzw. Transaktionen, die mit einem bestimmten Wert verbunden sind. Digitales Geld hat keinen eigenen Wert, sondern stattdessen ergibt sich der Preis, zu dem beispielsweise der Bitcoin gehandelt wird, ausschließlich auf der Annahme, dass mit den Cryptocoins bezahlt werden kann. Es wird also eine Art Gegenwert im Vergleich zum Euro angenommen.

Kryptowährungen das digitale Zahlungsmittel

Die technische Grundlage für die meisten Kryptowährungen ist die Blockchain. Es handelt sich dabei um ein dezentrales Netzwerk, welches die Grundlage für den Bitcoin und zahlreiche weitere digitale Währungen ist. Im Prinzip hat jeder User, der entweder digitale Währungen kauft oder im Zuge des Mining (Generieren neuer Coins) die entsprechenden Kryptos besitzt, Zugriff auf die Blockchain. Dies soll eine hohe Sicherheit garantieren, da keine zentralen Elemente wie die EZB oder auch Staaten Einfluss auf die digitalen Währungen haben.

Zusammenfassend zeichnen sich Kryptowährungen vor allem – auch im Hinblick auf die dahinter stehende Technologie in Form der Blockchain – durch folgende Eigenschaften aus:

  • Dezentrales System
  • Bis zu einem gewissen Grad anonyme Zahlungen
  • Kein Einfluss von außen
  • Unabhängig vom Bankensystem
  • Kein interner Wert
  • Zahlungen bei einigen Anbietern möglich

Spekulieren mit Bitcoin & Co.

Wie bereits in der Einleitung angesprochen, sollten Kryptowährungen wie der Bitcoin eigentlich vor allem dem Zahlungsverkehr dienen. Aufgrund der mangelnden Akzeptanz ist es allerdings bereits seit Jahren so, dass über 80 Prozent sämtlicher Transaktionen mit Kryptowährungen nur ein Ziel bzw. einen Grund haben: Spekulieren! Die absolut überwiegende Mehrheit aller Käufer von digitalen Währungen möchte auf der Grundlage möglichst positiver Kursentwicklungen schnell einen Gewinn erzielen.

Kurse an einer Kryptobörse

Die Spekulation ist daher der mit Abstand häufigste Grund, warum mit digitalem Geld gehandelt wird. Tatsächlich kam es in der Vergangenheit schon häufig vor, dass sich zum Beispiel mit einer Spekulation auf den Bitcoin innerhalb weniger Wochen oder sogar Tage Renditen von über 100 Prozent erzielen ließen. Vor allem aufgrund dieser Tatsache stellen sich immer mehr Menschen die Frage, was sie tun müssen, um am Krypto Trading teilnehmen zu können. Diese Frage möchten wir in den folgenden Abschnitten beantworten.

Kryptowährungen handeln: was ist der erste Schritt?

Bitcoin CoinVielleicht fragen Sie sich an dieser Stelle, wie und wo Sie eigentlich Kryptowährungen handeln können. Bei Ihrer Hausbank besteht dazu keine Möglichkeit, ebenso wenig bei Direktbanken oder gewöhnlichen Online-Brokern. Im Wesentlichen gibt es zwei Möglichkeiten, wie Sie Kryptowährungen handeln können. Zum einen existiert der Direkthandel. Damit ist gemeint, dass Sie die entsprechenden Coins, beispielsweise Bitcoins, über spezielle Plattformen oder sogenannte Krypto-Börsen erwerben bzw. verkaufen. Zum anderen können Sie indirekt auf die Kursentwicklung der digitalen Währungen spekulieren, nämlich mittels sogenannter CFDs. Auf beide Varianten werden wir im Folgenden noch detaillierter eingehen.

Falls Sie sich für den Direkthandel entscheiden, dann müssen Sie sich zunächst auf einer Plattform registrieren. Dabei handelt es sich meistens um eine sogenannte Krypto Börse. Sie können sich diese Plattformen als Marktplatz so vorstellen, dass dort Käufe und Verkäufe zusammengeführt werden. Somit funktioniert eine Krypto Börse durchaus ähnlich wie eine Aktienbörse, beispielsweise die Wertpapierbörse in Frankfurt. Allerdings werden Krypto-Börsen in aller Regel nicht reguliert, wie es bei gewöhnlichen Wertpapierbörsen der Fall ist. Vom System her ist die Funktionsweise jedoch sehr ähnlich.

Die Anmeldung auf einer solchen Krypto-Börse ist kostenfrei und es werden lediglich einige Angaben von Ihnen gefordert. Meistens reicht es bereits aus, wenn Sie Name, E-Mail-Adresse und Passwort erfassen bzw. vorgeben, um sich anschließend einloggen zu können. Aktuell gibt es eine Reihe von Plattformen bzw. Krypto-Börsen, auf denen Sie zahlreiche Kryptowährungen handeln können, wie zum Beispiel:

  • Coinbase
  • Bitpanda
  • Bitcoin.de
  • cex.io
  • Binance
  • Kraken

Die Registrierung auf einer Krypto-Börse ist allerdings nur der erste Schritt. Im zweiten Schritt müssen Sie auf das entsprechende Handelskonto Geld einzahlen, um davon später Ihre gewünschten Coins zu erwerben. Auf manchen Krypto-Börsen ist es alternativ oder zusätzlich möglich, Bestände in Form einer bestimmten Kryptowährung zu kaufen. Dann handelt sich in der Regel umso genannte Tauschbörsen.

Ein weiteres wichtiges Detail ist das sogenannte Wallet. Dabei handelt es sich um eine Art virtuelles Konto, auf dem die von Ihnen gekauften Cryptocoins anschließend als Datensätze bzw. Transaktionen gespeichert werden. Manche Krypto-Börsen stellen ein solches Wallet automatisch zur Verfügung. Es handelt sich dann allerdings in der Regel um ein Online-Wallet, welches nicht als sehr sicher gilt. Daher sollten Sie sich eher für ein externes Wallet entscheiden. Auf das Thema Wallet gehen wir im nächsten Abschnitt noch etwas näher ein.

Wenn Sie die zuvor aufgeführten Schritte erledigt haben, steht dem ersten Handelsauftrag – zumindest theoretisch – nichts mehr im Wege. Ganz einfach ist es allerdings nicht, denn natürlich sollten Sie sich zunächst ausführlicher über den Krypto-Markt informieren. So wissen Sie meistens zum Beispiel gar nicht, welche digitale Währung Sie aus welchen Gründen überhaupt kaufen sollten. In der Übersicht sind es also zunächst einmal die folgenden Schritte, die Sie auf dem Weg zu Ihrem ersten Krypto Trade absolvieren müssen:

  1. Anmeldung auf Plattform bzw. Krypto-Börse
  2. Geld auf das Handelskonto einzahlen
  3. Optional: externes Wallet eröffnen
  4. Kryptowährungen kaufen 

Das Wallet als wichtige Grundlage für den Krypto Handel

Falls Sie auf direktem Wege mit Kryptowährungen handeln möchten, benötigen Sie in den meisten Fällen ein Wallet. Es handelt sich dabei um eine Art virtuelle Geldbörse, in der die von Ihnen erworbenen Coins als Datensätze gespeichert und Transaktionsnummern verwahrt werden. Das Wallet hat demnach die gleiche Aufgabe wie ein Girokonto oder ein Wertpapierdepot, nämlich dass darauf Bestände verbucht werden. Nun gab es in der Vergangenheit allerdings mehrfach unschöne Meldungen, dass Hacker Wallets geknackt haben und die enthaltenen Coins stehlen konnten.

Diese Meldung beziehen sich allerdings in der überwiegenden Mehrheit auf sogenannte Online-Wallets. Wie der Name schon sagt, ist zum Zugriff eine Internetverbindung notwendig, was eine gewisse Gefahr beinhaltet. Die gute Nachricht ist: Es gibt neben den Online-Wallets noch andere Wallet-Arten, bei denen keine Internetverbindung bestehen muss. Man spricht in dem Zusammenhang auch von sogenannten Offline-Wallets. Zusammenfassend können Sie sich grundsätzlich für die folgenden Arten von Wallets entscheiden:

  • Online-Wallets
  • Paper-Wallets
  • Hardware-Wallets

Am sichersten sind die sogenannten Paper- und Hardware-Wallets. Beim Hardware-Wallet werden die Datensätze und damit die Bestände an Coins auf einem externen Speicher-Stick festgehalten. Dabei kann es sich zum Beispiel um einen sogenannten Ledger handeln. Der große Vorteil ist, dass Hacker darauf keinen Zugriff haben. Es sei denn natürlich, Sie hätten den Speicherstick ständig in Verbindung mit Ihrem PC und somit mit dem Internet. Für gewöhnlich gelten diese Offline-Wallets jedoch als sehr sicher.

Das Wallet als solches funktioniert im Prinzip wie ein Wertpapierdepot. Das bedeutet: Von Ihnen gekaufte Coins werden dort als Bestand eingebucht. Möchten Sie dann aus dem Wallet heraus beispielsweise 10 Bitcoins verkaufen, müssen Sie – ähnlich wie beim Wertpapierdepot – eine Transaktion durchführen. Dazu sind zum einen der sogenannte öffentliche Schlüssel und zum anderen der private Schlüssel (public und private key) notwendig.

Der öffentliche Schlüssel ist praktisch die Adresse Ihres Wallets, die Sie unter anderem Personen mitteilen können, die Ihnen gerne Coins überweisen möchten. Der private key ist mit der Geheimzahl beim Online-Banking vergleichbar. Sie sollten diesen privaten Schlüssel niemandem mitteilen, denn Sie benötigen diesen, um Zugriff auf Ihr Wallet zu erhalten. Verlieren Sie den privaten Schlüssel, kann dies dazu führen, dass Sie Ihre Bestände nicht mehr abrufen können. Dann wären tatsächlich unter Umständen Coins im Gegenwert von vielen Tausend Euro verloren.

Welche Kryptowährungen soll ich zu Beginn handeln?

Zum Krypto Trading lernen zählt auch, dass Sie sich grundsätzlich über den Krypto-Markt informieren. Am Anfang wissen Sie vermutlich nicht, welche digitalen Währungen besonders interessant sind. Experten empfehlen gerade Neulingen, dass diese sich zunächst auf die großen und bekannten digitalen Währungen konzentrieren sollten. Dazu gehören unter anderem:

  • Bitcoin
  • Ethereum
  • Ripple
  • Dash
  • Litecoin

Der Grund ist, dass zwar auch die großen Kryptowährungen wie der Bitcoin in der jüngeren Vergangenheit einer enormen Volatilität unterlegen sind. Diesbezüglich gibt es also kaum einen Unterschied zu kleinen und unbekannten digitalen Währungen.

Ein Vorteil von Bitcoin und Ethereum ist allerdings, dass am Markt eine hohe Liquidität herrscht. Einfach ausgedrückt: Sie haben jederzeit die Möglichkeit, den Bitcoin, Ethereum oder eine andere große Kryptowährung zu kaufen und zu verkaufen. Dies ist von keiner geringen Bedeutung, denn so können Sie beispielsweise umgehend agieren, wenn sich die Kurse schnell in die eine oder andere Richtung bewegen.

Chartanalyse und technische Daten stehen im Fokus

Bei Aktien ist es so, dass Analysten sich in erster Linie eine Fundamental- und Chartanalyse betrachten, bevor sie Wertpapiere kaufen oder verkaufen. Die jeweiligen Analysen sollen dabei helfen einzuschätzen, wie wahrscheinlich in näherer Zukunft ein Kursanstieg oder ein Kursrückgang ist.

Chart Etherium

Während bei Aktien die fundamentalen Daten, die sich aus der Fundamentalanalyse entnehmen lassen, von großer Bedeutung sind, trifft dies auf Kryptowährungen nur in sehr begrenztem Umfang zu. Stattdessen ist es in erster Linie die Chartanalyse, demnach technische Faktoren, mit denen sich zumindest etwas professionellere Trader auseinandersetzen.

Der Chart ist in dem Zusammenhang nichts anderes als die grafische Darstellung von Kursen. Auf den Bitcoin bezogen bedeutet dies, dass Sie zum Beispiel in einem Jahreschart ablesen können, zu welchem Zeitpunkt der Preis für einen Bitcoin auf welchem Niveau lag.

Bitcoin Chart bei eToro

Die grafische Darstellung ist allerdings nicht der Kernpunkt, sondern die sich aus dem historischen Verlauf ableitenden Handelssignale für die Zukunft. Für Anfänger sind sicherlich automatische Chartanalyse Programme von großem Interesse. Diese identifizieren Handelssignale, sodass Sie beispielsweise eine Mitteilung bekommen, ob es bei einer bestimmten Kryptowährungen derzeit günstige Einstiegskurse gibt oder von einem Kursanstieg auszugehen ist.

Krypto Trading: der erste Kaufauftrag

An dieser Stelle haben wir uns bereits intensiv mit dem Thema Kryptowährungen beschäftigt und Ihnen unter anderem erläutert, worauf Sie im Vorfeld achten sollten, bevor Sie den ersten Kauf durchführen. Die wichtigsten Elemente sind das Anmelden auf einer Plattform bzw. Krypto-Börse, das Einrichten eines Wallets und dass Sie sich über den Markt und einzelne Kryptowährungen informieren, die Sie gerne handeln möchten. Ist das geschehen, geht es nun tatsächlich um den ersten Handelsauftrag.

Kryptos bei eToro

Für gewöhnlich wird es sich dabei um den Kauf einer bestimmten Kryptowährung mit einer festgelegten Anzahl von Coins handeln. Eine Besonderheit besteht übrigens bei Kryptowährungen – beispielsweise im Vergleich zu Aktien – darin, dass mehrere Nachkommastellen gehandelt werden können. Sie müssen also nicht zwangsläufig mindestens einen Bitcoin erwerben, der immerhin momentan einen Preis von über 6.000 Euro hat.

Stattdessen können Sie zum Beispiel auch 0,2 Bitcoins kaufen. Der Kaufauftrag bzw. die Order auf der Krypton-Börse enthält die wichtigsten Angaben, die Sie in ähnlicher Form auch bei einem Aktienkauf machen müssen. Dabei handelt es sich insbesondere um die folgenden Fakten und Zahlen:

  • Name der Kryptowährungen bzw. Kürzel
  • Kauf- oder Verkaufsauftrag
  • Anzahl der zu kaufenden Coins
  • Optional: Kurslimit
  • Dauer des Auftrages

Falls Sie sich für eine Kryptowährungen mit einer hohen Liquidität entschieden haben, beispielsweise für den Bitcoin, wird Ihr Kaufauftrag über die Krypto-Börse in aller Regel binnen weniger Minuten, manchmal sogar innerhalb von Sekunden, ausgeführt. Anschließend werden Ihnen die gekauften Coins als Bestand eingebucht. Das weitere Vorgehen hängt davon ab, ob die Krypto-Börse auch Wallets anbietet oder nicht.

Ist Ersteres der Fall, können Sie die gerade gekauften Coins dort verwahren. Gibt es kein Wallet, müssen Sie eine Transaktion durchführen. Mit dieser übertragen Sie die eben gekauften Cryptocoins auf Ihr persönliches und externes Wallet. Damit ist die Transaktion vollständig abgeschlossen und Sie haben nun Ihren ersten Krypto Trade ausgeführt.

Krypto Trading lernen: welche Hilfsmittel gibt es?

Die Krypto Welt ist insbesondere für Anfänger nicht auf Anhieb einfach zu verstehen. Daher suchen viele Neulinge im Zusammenhang mit dem Krypto Trading lernen nach geeigneten Hilfsmitteln. Diese stehen tatsächlich in größerem Umfang zur Verfügung.

Die Hilfsmittel dienen in erster Linie dazu, den Krypto Markt besser zu verstehen, das Analysieren von Charts zu erlernen oder es werden bestimmte Begriffe erklärt, die im Zusammenhang mit dem Krypto Trading von Bedeutung sind. Als Hilfsmittel kommen insbesondere folgende Bausteine infrage:

  • Webseiten zum Thema Kryptowährungen
  • eBooks
  • Video-Tutorials
  • Marktnachrichten
  • Webinare
  • Online- und Offline-Seminare
  • Community
  • Weiterbildungsbereiche bei Krypto Brokern oder auf Krypto-Börsen

Darüber hinaus gibt es einige technische Hilfsmittel, wie zum Beispiel Chartanalyse Programme. Diese können vor allem etwas fortgeschrittenen Tradern eine Hilfe sein, um beispielsweise Handelssignale schnell und präzise zu erkennen. Letztendlich muss jeder neue Trader für sich das geeignete Instrument finden, welches ihn optimal beim Krypto Trading lernen unterstützt.

 Indirektes Krypto Trading mittels Differenzkontrakten

Der direkte Kauf einer Kryptowährung bzw. einer bestimmten Anzahl von Coins ist nur eine von zwei Möglichkeiten, wie Sie mit Kryptowährungen handeln können. Es existiert noch ein indirekter Weg, nämlich mittels Differenzkontrakten. Die sogenannten CFDs (Contracts For Difference) werden schon seit einigen Jahren am Markt eingesetzt. Die Finanzinstrumente beziehen sich nicht konkret nur auf Kryptowährungen, sondern mittels CFDs können Sie ganz unterschiedliche Basiswerte handeln. Diese fallen insbesondere in die folgenden Kategorien:

  • Indizes
  • Aktien
  • Devisen
  • Rohstoffe
  • Kryptowährungen

Erst seit wenigen Jahren stellen die sogenannten CFD-Broker, welche die für das CFD-Trading notwendige Handelsplattform zur Verfügung stellen, immer häufiger auch digitale Währungen als Basiswert für die entsprechende CFDs bereit. Man spricht in dem Zusammenhang auch von den sogenannten Krypto-CFDs.

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In diesem Fall spekulieren Sie mittels Differenzkontrakten darauf, ob der Preis einer Kryptowährung in naher Zukunft steigen oder fallen wird. Das besondere am indirekten Krypto Trading mittels CFDs ist ist unter anderem, dass mit einem Hebel gearbeitet wird. Was bedeutet das?

Beim direkten Krypto Trading, also dem Kauf von Coins über eine Plattform bzw. Krypto-Börse, machen Sie Kursrückgänge und Kurssteigerungen im Verhältnis 1:1 mit. Das bedeutet: Haben Sie einen Bitcoin im Bestand und steigt der Preis für einen Bitcoin innerhalb einer Woche um fünf Prozent, hätten Sie mit dieser Position einen Gewinn von ebenfalls fünf Prozent erzielt. Anders beim CFD-Handel: In diesem Fall würde Ihr Gewinn deutlich höher ausfallen, weil der Broker einen Hebel anwendet.

Würde der Hebel im Beispielfall 50:1 betragen, so hätten Sie nicht nur fünf, sondern stattdessen 250 Prozent Gewinn bezogen auf Ihren Kapitaleinsatz erzielt. Daraus resultiert übrigens ein weiterer Unterschied zwischen dem direkten Kauf von Kryptowährungen und dem CFD-Trading. Im letzteren Fall ist der Kapitaleinsatz nämlich deutlich geringer als wenn Sie die Cryptocoins über eine Krypto-Börse kaufen.

Was muss ich tun, um Krypto-CFDs zu handeln?

Der Handel mit Krypto-CFDs hat durchaus einige Vorteile im Vergleich zum direkten Kauf von Coins über eine Krypto-Börse. Ein wesentlicher Vorteil ist, dass Sie kein Wallet zur Verwahrung eventueller Coins benötigen. Stattdessen eröffnen Sie beim CFD-Broker ein Handelskonto, in dem anschließend auch die von Ihnen erworbenen Kontrakte verbucht werden. Der Grund besteht darin, dass Sie im Gegensatz zum Direkthandel nicht tatsächlich den Bitcoin oder eine andere Kryptowährungen mit den entsprechenden Coins erwerben, sondern im Prinzip lediglich ein Recht.

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Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass Sie mittels Krypto-CFDs nicht nur auf steigende, sondern alternativ ebenso auf fallende Kurse bei Ihrer gewünschten digitalen Währung spekulieren können. Falls Sie nun auf indirektem Wege Kryptowährungen handeln möchten, benötigen Sie zunächst ein Handelskonto bei einem CFD-Broker. Es handelt sich um spezielle Anbieter, die meistens sowohl den Handel mit Differenzkontrakten als auch Devisen ermöglichen.

Zu diesem Zweck stellt der CFD-Broker eine spezielle Handelssoftware bzw. Handelsplattform zur Verfügung, über die Sie anschließend nicht nur Ihr Handelskonto verwalten, sondern ebenfalls entsprechende Orders erteilen können. Nach der – in der Regel kostenfreien – Registrierung beim Broker müssen Sie lediglich Geld auf Ihr Handelskonto einzahlen. Anschließend können Sie bereits den ersten Handelsauftrag erteilen, mit dem Sie zum Beispiel 10 Bitcoin-CFDs erwerben.

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Welche Chancen und Risiken hat das Krypto-Trading?

Im Zusammenhang mit dem Krypto Trading lernen ist es wichtig, dass Sie nicht nur die möglichen Chancen kennen, sondern ebenso die finanziellen Risiken. Sowohl beim Direktkauf von Coins als auch beim indirekten Handel mit CFDs kann es passieren, dass Sie Ihr gesamtes Kapital verlieren. Beim CFD-Trading ist dies allerdings wahrscheinlicher, weil es schneller passieren kann, dass Ihr Margin nicht mehr ausreicht. Ist dies der Fall, muss der Broker die Position schließen. Dies wäre allerdings für Sie mit einem Totalverlust verbunden.

Beim Direkthandel mit digitalen Währungen kann dies zwar auch passieren, ist aber unwahrscheinlicher. Dies betrifft vor allem die großen Kryptowährungen wie den Bitcoin, denn dass diese digitale Währung überhaupt keinen Wert mehr hat, ist doch eher nicht anzunehmen.

Dem Risiko, welches die Spekulation auf die Kurse von Kryptowährungen beinhaltet, steht allerdings eine Chance auf ebenso hohe Gewinne gegenüber. Wenn Sie sich einmal den Kursverlauf des Bitcoin innerhalb der letzten drei Jahre betrachtet haben, wird Ihnen eins aufgefallen sein: die Volatilität ist extrem groß!

Innerhalb von nur drei Jahren bewegte sich der Kurs des Bitcoins innerhalb einer Spanne von unter 1.000 bis zu mehr als 14.000 Euro für einen Coin. Im Idealfall haben Sie den Bitcoin vor mehr als fünf Jahren zu einem Preis von unter 100 Euro gekauft und dann beim Hoch zu rund 14.000 Euro wieder verkaufen.

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Dies wäre eine nahezu unvorstellbare Rendite von 14.000 Prozent gewesen. Aber auch über einen deutlich kürzeren Zeitraum ist es möglich, mit dem Bitcoin und anderen Kryptowährungen hohe Gewinne zu erzielen. So fiel der Bitcoin beispielsweise im Rahmen der Coronakrise erst von knapp 9.000 auf unter 4.600 Euro, um dann innerhalb von nur zwei Tagen als Gegenbewegung mehr als 40 Prozent zu steigen.

Häufige Fragen und Antworten zum Krypto Trading

Im letzten Abschnitt unseres Beitrages möchten wir – sicherlich für Anfänger besonders interessant – einige häufig gestellte Fragen zum Thema Kryptowährungen Krypto Trading beantworten.

Wer darf grundsätzlich mit Kryptowährungen handeln?

Im Prinzip kann jeder mit Kryptowährungen handeln, der bereits volljährig ist und eine Internetverbindung samt Endgerät hat. Zwar werden die Krypto Börsen in der Regel nicht reguliert, aber dennoch sind die Anbieter dazu verpflichtet, die Identität zu überprüfen.

Dabei wird unter anderem darauf geachtet, dass keine Minderjährigen mit digitalen Währungen handeln. Darüber hinaus jedoch kann jeder interessierte Trader, Anleger oder Spekulant Coins direkt über die entsprechende Börse erwerben oder indirekt mittels CFD-Trading aktiv werden.

Wie viele Kryptowährungen gibt es eigentlich?

Ein Tipp von Experten lautet nicht umsonst, dass sich Anfänger zwischen den größten und bekanntesten Kryptowährungen entscheiden sollten. Mittlerweile existieren nämlich über 3.000 verschiedene digitale Währungen, von denen die meisten Menschen zum größten Teil noch nie etwas gehört haben. Selbst manchen Experten sind viele Hundert Kryptowährungen völlig unbekannt. Dies hat unter anderem zur Folge, dass faktisch bei den exotischeren digitalen Währungen kein oder kaum ein Handel stattfindet.

Dies bedeutet: Selbst wenn Sie wollten, hätten Sie teilweise über Tage, Monate oder sogar Jahre nicht die Chance, den gewünschten Coins zu erwerben.

Was ist das Mining?

In unserem Beitrag haben wir an einer Stelle vom Mining gesprochen. Damit ist das Schürfen neuer Coins gemeint. Dies funktioniert über leistungsfähige Computer, die mathematisch-algorithmische Aufgaben lösen müssen. Wurde eine solche Aufgabe erfolgreich gelöst, gibt es zur Belohnung einen Coin.

Mit dem Handel, also dem Krypto Trading, hat das Mining direkt nichts zu tun. Es ist allenfalls eine Alternative oder zusätzliche Option, wenn Sie auf steigende Kurse spekulieren möchten.

Kann ich meine Cryptocoins auch zum Bezahlen nutzen?

Ursprünglich sollte der Bitcoin und andere Kryptowährungen in erster Linie als Zahlungsmittel dienen. Bis heute gibt es allerdings nur relativ wenige Geschäfte vor Ort oder Online-Händler, die digitale Währungen akzeptieren. Trotzdem können Sie Ihre im Wallet verbuchten Cryptocoins natürlich prinzipiell auch zum Bezahlen verwenden.

Sie müssen lediglich einen Händler finden, der den Bitcoin oder eine andere digitale Währung akzeptiert. Sollte dies der Fall sein, können Sie mittels einer Transaktion aus Ihrem Wallet heraus einfach eine Bezahlung durchführen.